„Unter Wölfen“ von Alex Beer

Um es vorweg zu nehmen: Ich hab das Buch irgendwo aufgeschlagen, testgelesen und bemerkt, dass es mit mir und dem Buch schwierig werden wird.

Allein schon der Schreibstil machte mir Mühe.

Der Kriminalroman spielt in Nürnberg 1942. Der jüdische Antiquar Isaak Rubinstein erkennt die Gefahr in der seine Familie und er leben. Er ersucht seine ehemalige Geliebte Clara um Hilfe. Clara arbeitet für den Widerstand und bietet Hilfe an, bittet aber ihrerseits darum, dass Isaak sich als Maulwurf bei der Gestapo betätigt.

Wäre es ein Jugendroman, wäre ich mit dem Buch einverstanden, denn es bietet Hintergrundwissen über diese furchtbare Zeit.

Das alles bleibt aber sehr auf der Oberfläche, die Plots sind nicht stimmig, Spannung ist auch irgendwie fehl am Platz.

Nein, ich kann dieses Buch nicht empfehlen. Es verarbeitete das schlimmste Kapitel Deutschlands zu seicht und trashig.

Ich danke dem randomhouseverlag für das Rezensionsexemplar.