Samstag mit dem Theaterstück „Mongos“ -assoziativ

Darf man Behinderungen darstellen oder gar über sie lachen. Eine Frage die nach dem Theaterstück „Mongos von Sergej Größner und gespielt vom Theater Osnabrück, auftauchte.

„Der Mensch besteht aus seinen Einschränkungen.“

Behindert sind wir alle auf die eine oder andere Weise und mir persönlich ist es lieber meine Einseitigkeiten mit Humor zu nehmen als in Selbstmitleid zu versinken.

Ich bin Heilpädagogin. Ich war mal auf einen Gebärdensprachkurs in dem sich Gehörlose Witze erzählten. Ich verstand nichts, ich fühlte mich behindert. Ich war die die anders war.

„Mongos – zwei Schauspieler verkörpern drei von Krankheit Gezeichnete mit Witz, Humor und intensiver Präsenz. Tief ist das. Es stellt sich, wie fast überall, die Frage nach dem Sinn des Lebens, nach dem Sinn des Leidens.

Ein Stück über das Erwachsenwerden unter schwierigen Bedingungen.

Zerbricht man oder wächst man oder existiert Beides gleichzeitig.

Ich lese gern im Blog von Raul Krauthausen.