Was machst du eigentlich am Samstag?Urlaub zu Hause

Heute ist der 5. und somit Tagebuchbloggen bei Frau Brüllen.

Ich habe Urlaub. Urlaub der sich nach workcamp anfühlt.

„3.30 Uhr unsere Neue, ein kleiner kretischer Kokonimix schlägt an. Luna, es ist nur der Briefträger.“ Bis 6.30 liege ich wach. Dann gebe ich auf. Ubu und Luna müssen raus. Luna ist seit gestern stubenrein. Sie ist gelehrig und so liebebedürftig.

7.00 Uhr Ich habe Tierversorgungsdienst im Vorort. Es ist kühl und windig, nordischer Sommer. Die Meerschweinchen begrüßen mich mit lautem Quieken. Ich öffne die Tür zum Freilauf, gebe Heu, Trockenfutter, fülle Wasser nach. Aufs Rad zur nächsten Fütterungsstelle. Diesmal Kaninchen: Ich öffne die Tür zum Freilauf, gebe Heu, Trockenfutter, fülle Wasser nach.

7.30: Schnell ins Bett. Ich bin hundemüde. Frühstück im Bett. Ich lese „Wanja und die wilden Hunde.“

8.30.: Die Hunde müssen raus. Stubenreinheit erhalten……kurzer Spaziergang. Luna liebt den Kieler Wind. Mit der Nase auf dem Boden erkundet sie jedes Blatt.

9.00 Putzen. Der Gatte buddelt seit 5 Tagen mit einem Kleinbagger im Garten. Das Haus ähnelt ehr einer Sandkiste. Saugen, wischen, Wäsche, Geschirr.

10.00 Wir bringen Ubu und Luna zum Freilauf.

11.00 Uhr-Einkaufszentrum. Das Pubertier kommt heute vom Pfadfinderlager zurück-4500 Pfadfinder trafen sich in Wittenberg. Annas größte Geburtstagsparty. Wir erstehen einen Tolino.

13.00 Uhr Kochen-Es gibt Schmorgurken.

14.30 Ausflug mit Ubu und Luna20170805_141517

16.00 Karla und ich gehen ins Kino und sehen: 20170805_161517

18.00 Uhr: kurzes shoppen. Karla ist schnell gewachsen…

19.00 wieder Zuhause. Auf dem Rad zur Nachbarin, Meerschweinchen einsammeln, auf dem Rad zur nächsten Nachbarin Kainchen einsammeln, Julius zum kurzen Gassigang genötigt.

19.36-Geburtstagstisch vorbereiten und auf das Pubertier warten…Es wird spät sagte sie

 

Erste Tage in Deutschland, Luna ein Hund aus Kreta

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Luna wollte sofort auf den Schoß. Julius war auserkoren. Im Bulli schien sie sich heimisch zu fühlen. Die Fahrt von Hamburg nach Kiel meisterte sie ohne Probleme. Erst Zuhause wurde sie unruhig und hinterließ eine Pfütze auf dem Laminat. Sie musste müde sein, aber die Unruhe trieb sie dazu Runde um Runde zu laufen, immer im Kreis herum. Nur in Julius Nähe wurde sie ruhig. Sie sprang auf seinen Schoß und kuschelte sich eng an ihn. Alle anderen interessieren sie nicht. Ubu interessiert sie nicht.

Am nächsten Morgen: Gassirunden findet Luna toll, aber ihr Geschäft macht sie lieber im Haus. Sie folgt Julius überall hin. Ist er nicht in der Nähe winselt sie unruhig.  „Wie gewöhne ich ihr nur das Zwicken ab?“ Julius will es googlen. „Wie bekommen wir sie stubenrein?“. Das ist meine dringlichste Frage. Luna war kein Straßenhund, sie lebte in einer Familie in der sie Gewalt erlebte. Hier soll der Start in ein glückliches Leben sein.

Es macht nichts, dass wir in diesem Jahr nicht in den Urlaub fahren. Der Gatte buddelt glücklich, Gruben mit einem Minibagger und wir haben auch zu tun:)