Die erste Woche im Juni

gesehen im Rahmen von:

: Iota.KI.

vom Theater Bremen und dem Künstlerkollektiv Sputnic

(das Stück hat mich umgehauen)

Mongos“ vom Theater Osnabrück, intensiv gespielt

„Als wir träumten“ vom Theater Braunschweig

Preisverleihung durch die Kinder und Jugendjury, ich hab da zu viele Fragen um etwas darüber schreiben zu können.

gesehen und gehört: Musikalisches Quizratespiel mit scheidenden und werdenden GMD und der Orchesterakademie

Ach das war einfach wunderbar gespielt und humorvoll verpackt.

Die Förderung der Kinder und Jugendlichen in den Akademien an der Oper Kiel ist wirklich hervorragende Förderung . Wenn ihr ein musisch interessiertes Kind habt, dann ist das ein Ort. Es gibt den Kinder-und Jugendchor, die Ballettakademie und die Orchesterakademie und wer das Theater spielen liebt ist im Jugendclub des Schauspielhauses bestens aufgehoben.

I

gewesen: In Hamburg:

Zwei Tage am Meer.

Es fuhren so viele Kriegsschiffe Richtung Kiel, dass wir die Stadt bei unserer Wiederkehr belagert wähnten. Baltops2019

Gelesen: „Als wir träumten“ von Clemens Meyer

Toni Morrison: Jazz

Nein, nein der Pioniergruß wurde nicht bei Spirou und Fantasio erfunden oder Rückblick auf „Als wir träumten“ vom Staatstheater Braunschweig

Wiederkehrende Gewalt, Glatzen, Technobeats, zwischendurch ein rotes Halstuch und radikale Hoffnungs losigkeit. Für mich blieb das Theaterstück „Als wir träumten“ vom Staatstheater Braunschweig stecken in der erzählten Geschichte der Jugendgangs Ende der achtziger, Anfang der Neunziger Jahre. Eine Geschichte, die überall dort hätte angesiedelt sein können,wo es an Chancen fehlt.

Allein der immer wiederkehrende Pioniergruß und das aus der Hosentasche lugende rote Halstuch wiesen auf die Wendezeit hin. F. der mich ins Theater begleitet hatte, lernte in diesem Theaterstück, dass der Pioniergruß : Für Frieden und Sozialismus: Seid bereit ! Immer bereit!, nicht wie er bisher geglaubt hatte, bei Spirou und Fantasio erfunden wurde, sondern zum ostdeutschen Alltag gehörte wie Blauhemd und Pionierhalstuch. In der Pause vor der Preisverleihung, hatten wir uns auf einen Cappucino bei Schokodeern niedergelassen. „Nein, nein der Pioniergruß wäre nicht bei Spirou und Fantasio erfunden worden, versicherte ich F. Wir kennen uns seit zwanzig Jahren.

Ich erklärte , der Pioniergruß sei zweifelsohne, auch kein auf Klamauk gemachter halber Hitlergruß, aber vielleicht könne man hier ansetzen, wenn man der Frage nachgehen wolle, warum der Osten so wähle wie er wähle oder so ticke wie er ticke. Im Prinzip ist man in der DDR von einer Diktatur der Nazis in eine Diktatur des Proletariats geschlittert. Die Symboliken und Mechanismen wie Fahnenappelle, Uniformen, Fackelmärsche wären sich manchmal erschreckend ähnlich gewesen, wenn auch die Ziele sich grundlegend unterschieden. Demokratie wurde nicht gelernt, Demokratie braucht lange, Demokratie ist anstrengend und immer öfter höre ich dieses: „War doch alles gut damals, man hatte Jemanden der sagt wo es lang geht. „

In meinen Augen, blieb das Theaterstück den Ostteil schuldig, dem Teil der es zu einem Nachwendestück hätte machen können, war mager angerissen und zudem klamaukig.

Irgendwie hat mir die Herausarbeitung des autoritären Systems gefehlt. Heimat, Stabilitätsverlust, die Umwertung aller Werte wurden hingegen sichtbar.

Nein Bert, für mich hat das Theaterstück trotz außerordentlicher tänzerischer Leistung, die leider zu Lasten des gesprochenen Textes ging, auf der Bühne nicht funktioniert. Nicht nur, dass es den Ton nicht traf, den ich im Roman von Clemens Meyer so getroffen fand und auch im Film hervorragend eingefangen wurde. Das Theaterstück traf für mich die Substanz nicht, ging am Kern vorbei. Als Stück über irgendeine Jugendgang hätte es eine Aussagekraft gehabt. Als Stück über eine lost Generation, ungenutzte Energien die sich in Zerstörung und Selbstzerstörung entlädt, aber ein Nachwendestück war es nicht.

Lasse ich noch einmal Karla zu Wort kommen: Ich fand das Tanzen cool, die hattens echt drauf, aber die Geschichte habe ich irgendwie nicht verstanden.

Sonntag mit Erinnerungen und „Als wir träumten“

„Können wir in „Als wir träumten“ gehen? (Das Junge Staatstheater Braunschweig spielt jenes Stück heute im Schauspielhaus. )

Karla fragt mich das und es wundert mich nur so lange bis ich lese worum es geht. Ein paar Schlagworte nehme ich wahr wie : Pioniere, Wendezeit, Clique, Hoffnungen, Verlorenheit. Ich erzähle nicht oft, zu weit weg ist das Thema für unsere Kinder.

Ich hab irgendwann aufgehört Bücher über die Wendezeit zu lesen, es war mir meist zu viel Klischee, aber vielleicht sage ich das auch nur, weil ich 89 schon weg war und mir Heidelberg mit seinem Postkartenidyll merkwürdig irreal zu Füßen lag.

Ich bin im Plattenbau aufgewachsen, in einer Plattenbaustadt, im Block 635/2.

Es lebte sich gut, so lange lange man mit dem Strom schwamm und ich schwamm gern mit dem Strom. Patriotisch für den Frieden das Halstuch tragend. Berufswunsch: Partisan.

„Lies!“, hatte mein Vater mir immer wieder gesagt, „lies Feuchtwanger und Anna Seghers“, meine Mutter packte Scholochow und Aitmatow dazu. Ich las alles über Thälmann, Lenin, Rosa Luxemberg. Ich las Timur und sein Trupp, sie nannten sie Katja, Gesine und „Der Weg zum Smolny.“ Wir waren die Guten.

Irgendwann kam die Pubertät, das Aufbegehren, Nachfragen, die Leere. Desillusion. Das war definitiv kein Bullerbü , viele Szenen die im Roman beschrieben sind, kenne ich-siehe anklopfende Glatzen bei einer Party. Der Ton von Meyer ist unverblümt und treffsicher ( Ich habe das Buch gestern noch schnell begonnen zu lesen). Das mag ich sehr .

Einreißende Kulissen, fallende Werte, fallendes Systems.

„Von der Sowjtunion lernen heißt siegen lernen, ein Pionier liebt seine Eltern und hält seinen Körper sauber und gesund“ -die Erziehung zum neuen Menschen.

Die Leere, die Abgeklärtheit derer die hinter die Kulissen geschaut hatten, die auch schon vor der Wendezeit ohne Hoffnung waren, weil es für sie keine Chancen mehr gab: verkacken konnte man schnell, die die Doppelbödigkeit durchschauten oder einfach von vornherein null Chancen hatten, die gab es auch schon vor der Wende.

Brachen sich Bahn in zerstörten Spielplätzen, Outlaw dasein, geschnüffelten Klebstoff und Goldbrand.

Wenn ich an die die DDR denke, denke ich an abwesende Eltern die rund um die Uhr arbeiteten und am Abend in Parteilehrjahren ihre politische Gesinnung festigten . Sie ergriffen ihre Chance, auch die der Gleichberechtigung. Wenn ich an die DDR denke denke ich Ganztagesbetreung und Wochenheime,denke ich an Gleichschaltung, und Verlogenheit, an Staatssicherheit und Denunzianten, an Pionierlieder in Dur, an Fahnenapelle, an die Sehnsucht meines Vaters nach Mandelbäumen und dem Pfälzer Wald, an die pfälzisch sprechende und Kette rauchende Großmutter.

Manchmal werde ich sauer, dann wenn Anna gelangweilt „Das Leben der Anderen “ sieht, weil es Hausaufgabe ist und sagt, so sei es gar nicht gewesen sage ihr Wipolehrer. „Doch“, sage ich dann, „genauso war es, Anna, genau so.“

Wo hatte ich angefangen : Ach ja beim Theaterstück „Als wir träumten.“ Ich gehe da heute mit Karla hin.

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Samstag mit dem Theaterstück „Mongos“ -assoziativ

Darf man Behinderungen darstellen oder gar über sie lachen. Eine Frage die nach dem Theaterstück „Mongos von Sergej Größner und gespielt vom Theater Osnabrück, auftauchte.

„Der Mensch besteht aus seinen Einschränkungen.“

Behindert sind wir alle auf die eine oder andere Weise und mir persönlich ist es lieber meine Einseitigkeiten mit Humor zu nehmen als in Selbstmitleid zu versinken.

Ich bin Heilpädagogin. Ich war mal auf einen Gebärdensprachkurs in dem sich Gehörlose Witze erzählten. Ich verstand nichts, ich fühlte mich behindert. Ich war die die anders war.

„Mongos – zwei Schauspieler verkörpern drei von Krankheit Gezeichnete mit Witz, Humor und intensiver Präsenz. Tief ist das. Es stellt sich, wie fast überall, die Frage nach dem Sinn des Lebens, nach dem Sinn des Leidens.

Ein Stück über das Erwachsenwerden unter schwierigen Bedingungen.

Zerbricht man oder wächst man oder existiert Beides gleichzeitig.

Ich lese gern im Blog von Raul Krauthausen.

Samstag mit Kurzrückblick auf IOTa. KI und dem „Hart am Wind“ Festival

Nicht nur die Grünen segeln hart am Wind, Kiel tut es auch. Im Rahmen des Theaterfestivals „Hart am Wind“ sind in dieser Woche ausgewählte Stücke aus dem Kinder und Jugendbereich zu sehen. (Norddeutscher Raum)

Gestern war das IOTA aus Bremen. Ich meine die Frage gelesen zu haben, ob dieses Stück auch wirklich bei Jugendlichen ankommt, denn das muss man ganz klar sagen: Es war alles andere als eine einfache Angelegenheit, aber so gut.

„Live-Animation-Cinema“, nennen es die Macher von Sputnic.

Erfinden wir die KI oder erfindet die KI uns? Sind wir eventuell nur kleine Pixel in einem Computerspiel und wenn ja, welchen Sinn hat dann unsere Existenz? Gibt es außer unserem Universum auch noch andere Universen in denen ein Ich lebt, mit dem Weg den es genommen hätte, wenn es eine andere Entscheidung getroffen hätte? Ein Stück über Entgrenzung und einstürzende Kulissen und der Frage: Was ist das was uns Menschen im innersten ausmacht? Es ist bis zum absurden geführt, an der Stelle an der IOTA personifizierte künstliche Intelligenz menschlicher ist als alle anderen.

„Der Typ der dieses Theaterstück gemacht hat muss hochbegabt sein“, sagt Karla. „Und klar sind wir Alpha und nicht die KI. . „

„Meinst du es ist ein Stück , dass bei Jugendlichen ankommt?“ „Ja, klar.“

„Coole Idee, das mit den Leinwänden und das Technisches mit Echten verbunden wird. Echt schlau gemacht, intelligente Geschichte. Kompliziert und faszinierend, aber sehr laut. Durchdacht, faszinierend, tiefgründig und verzweigt, aber auch laut und anstrengend. „

Wir erzählen später dem Mittleren davon. „Cool. Die Fragen hab ich mir schon mit zehn gestellt“, sagt dieser. „Ob wir nur erdacht oder geträumt sind.“

Manchmal stelle ich fest, dass ich meine Kinder nicht so gut kenne, wie ich denke.

Mein Fazit: ein sehr besonderes und viele Fragen aufwerfendes Theaterstück, dass besonders durch das digital -analoge Neues aufzeigt und künstlerisch überaus gelungen ist. Auch eine großartige schauspielerische Leistung.Was für ein Feuerwerk!

Und der Applaus sprach für sich.

Die letzte Maiwoche mit Fallhöhen

Marie Sophie Hingst beschäftigt mich noch immer, auch weil die Dimension des Betruges für mich immer klarer wird.

Sie gießt Wasser auf die Mühlen der Holocaustleugner und sie hat verdammt noch mal nicht das Recht solche Erinnerungen zu schaffen.

Wer mehr wissen will , sollte hier lesen: Anke Gröner (auf den Beitrag aufmerksam geworden durch:

Regungen (diesen Blog kannte ich noch nicht)

Den Link zu Regungen fand ich bei Vorspeisenplatte

Meinem belustigten Erstaunen am Abend nach dem Eidinger Film und dem Aufploppen des Betruges in der timeline, ist einem nachdenklichen Denkprozess gewichen.

Auch sonst bot die Woche Fallhöhen, die man so nicht erfahren möchte.

Heute morgens sitzt Anna mit Kopfhhörern und Handy am Frühstückstisch und isst pappiges Toastbrot. „Was siehst du?“, frage ich mehrmals bevor sie mich hört. „How to sell drugs online“, murmelt sie. Ich weiß nicht über was ich mich zuerst echauffieren soll, Medienberieselung, Drogen oder Fehlernährung. Es macht mir Sorgen, ich mache mir oft Sorgen, wünsche mich manchmal zurück in die Zeit in der ich noch bestimmen konnte. „Um was gehts denn da?“, frage ich . „Um das Verkaufen von Drogen online“, erwidert Anna genervt.

Ich hatte Urlaub in dieser letzten Maiwoche, las Isaac Bashevis Singer, Toni Morrison und Fatma Aydemir.

Die Woche zerfloss unter meinen Händen, der Gatte strich das Gartenhaus griechisch blau.

Ich las einen Artikel in der Zeit über Erich Staake. Die Zeit habe ich mir als Pflichtprogramm auferlegt. Anfangs war der Wirtschaftsteil für mich eine leidige Angelegenheit, mittlerweile finde ich gerade diesen Part spannend. Erich Staake jedenfalls hat Duisburg aus der wirtschaftlichen Krise geholt.

Ein Mensch reicht

Was greift, wenn das Leben vermeintlich schon in festen Bahnen steckt bevor es überhaupt begonnen hat? Gedanken zu „Ellbogen“ von Fatma Aydemir. In Hazals Fall ist der vorgezeichnete Weg: Verheiratung, Kinder, Haushalt. Dazu kommt ein tiefes Gefühl des nirgendwo hingehörens und Leere.

Die sensible Phase der Adoleszenz versinkt in Langeweile, Ziellosigkeit, Haschisch, Hoffnungslosigkeit und ersten krummen Dingern, bevor es zum finalen erschreckenden Ereignis kommt. Ich hätte mir gewünscht, dass Tante Semra, die als einzige in der Familie bisher ihren eigenen Weg geht, studiert hat, das Abgleiten Hazals eher wahrgenommen hätte. Ich hätte mir gewünscht, dass Hazal eine/n engagierten Lehrerin gehabt hätte, der/die aufgezeigt hätte welche Möglichkeiten das Leben bereit hält und welche Schritte es erfordert. Eine Person, die Begeisterung für Sport und /oder Theater, Tanz, Politik weckt, die zeigt das das Leben sich gestalten lässt. Eine Person die mit Interesse und Herzblut bei der Sache ist.

Für Hazal kommt Tante Semra zu spät und das Buch lässt offen ob Hazal den Weg des kleinen, bettelnden, Klebstoff schnüffelnden Jungen geht, den sie in Istanbul saht oder ob sie es schafft ihren Kopf aus aus der Schlinge zu ziehen, aufzustehen, Verantwortung zu übernehmen.

Stattet die Schulen besser aus, will man am Ende sagen. Sorgt dafür, dass der Stundenausfallstopp nicht nur auf das Gymnasium begrenzt bleibt. Stellt echte Chancengleichheit her, wirkt der Ghettoisierung entgegen. Man weiß nicht, ob das in Hazals Fall dann auch geholfen hätte. Da ist das Fundament, gelegt von liebloser, zuweilen gewalttätiger uninteressierter Erziehung, instabil. Die Eltern sind selbst Entwurzelte. „Ein Mensch reicht“, hatte damals mein Dozent verlauten lassen. Und er meinte damit, dass eine Pädagogik die Interesse mit Tatkraft verbindet Menschenleben retten kann.

Es braucht Pädagogen mit Herzblut. Man kann es an der Schule unserer Teenies sehen, welche Leistung da von einzelnen Lehrern erbracht wird. Die verdienen ein doppeltes Gehalt.

Etwas polemisch dieser ganze Beitrag, es ist schwieriger die richtigen Worte zu finden, für ein Thema das mich emotional sehr umtreibt. Und er streift nicht, das Problematiken wie schwierige Sinnsuche, verbunden mit Platzhaltern, Brüchen nicht auch in anderen Milieus zu finden sind.

Dienstag mit „Ellbogen“ von Fatma Aydemir

Resturlaub, in vier Wochen werde ich meine Arbeitsstelle gewechselt haben. Zehn gute Jahre liegen hinter mir.

Ich lese „Ellbogen“ von Fatma Aydemir. Es wird bei dem Theaterfestival „Hart am Wind“ in Kiel gespielt werden und irgendwie war es mir vorher als Rezension über den Weg gelaufen.

„Die Zeit“ findet die Komposition des Romans nicht gelungen, die Handlung überzogen. Mich hat die Geschichte dieses Mädchens Hazal, dass von Beginn an kaum eine Chance hat, gefesselt.

Julius spielt Cello. Ich fände es schön , wenn er über kurz oder lang zur Orchesterakademie am Opernhaus finden würde.

Hazal wächst auf in einer traditionellen türkischen Familie in Berlin Wedding. Sie ist so hoffnungslos, dass sie bereits mit Vierzehn drei Selbstmordversuche unternimmt und nun mit siebzehn Jahren in der Bäckerei des Onkels arbeitet. Über fünfzig Bewerbungen für Jobs die sie gar nicht haben wollte und in denen sie nicht gewollt wurde.

An ihrem achtzehnten Geburtstag bricht sich sich die Wut, der Zorn, die tiefe Verzweiflung , der Hass Bahn. Ein junger Student stirbt, Hazal flieht nach Istanbul.

Ich halte die Milieustudio nicht für überzogen. Verzweiflung, Leere , Hoffnungslosigkeit sind fühlbar. Sicher, vieles bleibt angerissen, aber ich fand nicht dass das dem Roman schadete. Am Ende bleibt die Frage, was Hazal gebraucht hätte um ihr Leben zu gestalten statt es irgendwie zu überleben.

Am Nachmittag ein Spaziergang mit Hund, entlang an Getreidefeldern und Kuckucksrufen.

Karla spielt auf dem Klavier ein Stück aus „Amelie, der Hund will ein Toast klauen. Später fertigt Karla eine neue Sandwichkreation und sing dabei etwas von Piaf.

Die vierte Woche im Mai mit Friday for future und Europawahlen

Gelesen: Europadämmerung von Ivan Krastev

noch lesend:

Zeit

FAZ

Ellbogen von Fatma Aydemir

Gesehen: „Der Besuch“ im Werftparktheater

Der Jugendclub des Werftparktheaters unter der Leitung von Karolin Wunderlich, brachte den in die Gegenwart versetzten Besuch der alten Dame auf die Bühne. Spannend, witzig und nachdenklich machend.

Getan: Schmetterlinge freigelassen

-eine Bekannte getroffen, die ich seit Ewigkeiten nicht mehr gesehen habe

-Wählen gegangen

Gefreut: -das die Klassenfahrt des Mittleren gelungen ist.

-das die Teenies beginnen, sich mit Politik auseinanderzusetzen

-das die Schule neben Greta Thunberg oder Rezo (als aktuellste Auslöser) mit einem großen Anteil dazu beitägt, Respekt!

Geärgert: maßlos geärgert, aber das kann ich leider nicht erzählen, betrifft nicht den privaten Bereich.

Ich freue mich auf: eine weitere Woche Urlaub

und

dem Theaterfestival: „Hart am Wind“.