Es tut mir leid, den Text wieder nachträglich verändert zu haben.

Ich wurde darauf hingewiesen, dass man nicht ohne Erlaubnis des Autors etwas veröffentlichen darf.

Ich habe fast den ganzen Tag damit verbracht, den Blog von Readonmydear zu lesen, vom ersten bis zum letzten Beitrag. Und da fiel mir dieser Blogbeitrag von 2016 in die Hände, in dem sie beschreibt wie am Ende der Hoffnung alles schwindet. Den habe ich hier reingesetzt und nun wieder herausgenommen.

Es war einer meiner Lieblingsblogs, weil sie auf ihre melancholische Art des Schreibens dem Leben eine sehr eigenwillige Tönung gab. Es las sich heute sehr anders, mit all dem Wissen und doch, trotz dieser Lebenslüge die moralisch sicher äußerst schwierig ist, interessiert mich der Mensch dahinter. Wer war sie wirklich? Wie lebte sie? Was führte zu dieser ganzen verrückten Geschichte. Und sie macht mich betroffen und traurig.

Habe hier in Reginasgedankenwelten noch einen Blogbeitrag gefunden auf den ich gern hinweisen möchte.

13 Antworten auf „

  1. klingt schön, aber für mich überlagert/überschattet ihr geltungsdrang nur mit einer starken und bewegten biografie öffentlich sein zu können und dramen zu erfinden um im für sie richtigen licht zu sein, das von ihr geschriebene. sowas ist zynisch für die, die wirklich solche dinge tun oder erlebt haben oder auch für manche, die dinge glauben und sich bewegen lassen.

    1. Ja, das geht mir ähnlich. Bin heute noch mal den ganzen Blog durchgegangen und es liest sich sehr erschrecken, mit dem Hintergrundwissen von jetzt. Aber die Berichterstattung fand ich auch schwierig, sachlich aber gnadenlos. Die Irish times hat Das sehr viel menschlicher aufgegriffen. Sie war begabt, talentiert und psychisch krank…. Es ist einfach bitter, dass es so enden musste.

    2. Ich hatte in 2016/2017 ein paar Monate lang regelmäßigen E-Mail-Kontakt mit ihr. Sie war weder geltungssüchtig noch zynisch. Mein Eindruck war, dass sie hungrig nach Zuneigung und Anerkennung war. Warum das so war und was für Formen das noch annehmen würde, war mir aber nicht bewusst. Sie war auf keinen Fall die Heilige, als die manche sie sehen woll(t)en, aber sie war auch kein schlechter Mensch.

      1. Ich habe mir heute noch einmal deinen Blogbeiträge genauer durchgelesen. Ihr habt eine recht ähnliche Art zu schreiben, den Alltag sichtbar zu machen.
        Zu den Medien:ich finde es beschämend, dass Manche schreiben die Person hinter readon spiele keine Rolle. Berichterstattung hat in diesem Falle sachlich verheerendes angerichtet. Es ist schön, gerade von dir zu lesen, dass sie kein schlechter Mensch war.

      2. Ja das meinte ich. Es ist bitter, dass ihr das nicht ausreichte, aber irgendwie erschien sie mir auch nur so halb von dieser Welt.

    1. Du hattest doch Mühe damit, das du dich von ihr kopiert gefühlt hast oder habe ich das falsch verstanden? Vielleicht habe ich mich auch unverständlich ausgedrückt. Das Bemühen den Moment festzuhalten. Sie hat dann halt noch Filter drübergelegt und laut Anke Gröner Lichterketten in die Bäume gehangen. Ich lese deinen Blog sehr gern, er ist mitten im Leben verhaftet und ihren Blog mochte ich auch sehr.

      1. Ja das kann ich verstehen, das ist ja mit der jüdisch fiktiven Geschichte dasselbe, unbewusst oder geplant…. Da wird es keine Antwort mehr darauf geben. Ich kann verstehen, dass dich das sehr gwurmt hat.

    1. Wenn du auf das web archive gehst, dann findest du den Beitrag im Mai 2016. Ja es ist wirklich traurig, dass sie keinen anderen Ausgang mehr für sich gesehen hat. LG Xeniana

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