Urlaubsnachmittag-Ubu

Ubu ist ein klitzekleines bischen eifersüchtig. Bisher war er immer der, der geknuddelt und geliebt wurde, nun scheint er den Eindruck zu haben, dass Luna ihn den Rang abläuft.

Luna braucht noch kleine Gassigänge und viel Gewohnheit. Die langen Wege kann ich vorerst nur mit Ubu gehen.  Es ist still im Wald. Kein Vogel ist zu hören. Die Haselsträucher werfen erste Früchte ab. Niemand ist hier. Einsame Stille. Ich passe mich Ubus Tempo an und bringe ihn wieder bei auf Abruf zu hören. Der Weg am Fluss entlang braucht Stunden. Schwerer grauer Himmel und schwüle Luft. Ubu geht gemächlich. Zuhause angekommen freut sich Luna über unser Erscheinen. Wir gehen in den Garten um zu toben. Und dann liegen Ubu und Luna nebeneinander und relaxen. Nur die Stubenreinheit ist noch ausbaubar:)

Urlaubsmorgen

Luna springt wie eine Hase die Treppen herunter. Sie ist quirlig , voller Energie und auf ihre Zeit bedacht.

„Alter“, sagt Julius, „kann man in diesen Ferien nicht einmal ausschlafen?“ Luna springt an der Schleppleine in den Garten. Das Medikament scheint gewirkt zu haben. Fröhlich sagt sie dem solitären Kater ein „Hallo“. Dieser sitzt die Sache aristokratisch aus.

Sie erkundet den Garten mit Nase auf dem Boden. Der behäbige Ubu ahmt sie nach. Und dann ist es wieder Zeit fürs Bett. Ich sehe gerade noch, wie sich sie mit einem Salto und breiten Grinsen, in Julius Bett stürzt. Hm also mit Matschpfoten ins frisch bezogene Bett….

Die Gruben die der Gatte gräbt sind Vorortgespräch. Es bleibt nicht beim Sprechen, sondern bringt Werkzeug vorbei, bietet Hilfe an. So ist das hier im Vorort und das macht ihn so liebenswert.