Outdoortage und Anderes

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Am Vormittag versucht Feuer zu machen mit Stöcken, Steinen, Distel und Zunder. Später Sand und Feuersteine gesucht, Donnerkeile und Seesterne gefunden. Seeschwalben beobachtet, Lehm bearbeitet, Teamspiele veranstaltet. Die Fortbildungstage sind richtig gut.

Verpasst habe ich Karlas Ritt auf dem neuen Pferd und Julius Cellovorspiel. Zuhause angekommen, ist das Haus voller pubertierender 13Jähriger. Während man Mädchen in diesem Alter kaum merkt, auch wenn sie gebündelt auftreten, sieht das bei den Jungs anders aus. Laut und wild.  Julius feiert in seinen Geburtstag hinein.

Ich werd mir noch mal Haselstöcke schneiden, den Feuerversuch wiederholen. Lese gerade „Wir Weicheier“. Nicht meine gängige Literatur, aber in dem was van Creveld zur Kindheit schreibt, gebe ich ihm Recht.

Karla hatte Probeunterricht in Latein und Französisch. “ Und wie wars?“

In Latein wusste ich zwei Wörter: Sklave und Schwert.“

Und Französisch?

„Da hab ich die Marseillaise gesungen. Ganz alleine“

Frage mich welches Licht das auf unsere Familie wirft.

 

 

2 Kommentare zu “Outdoortage und Anderes

  1. Trippmadam sagt:

    Ich habe van Creveld nicht gelesen, nur eben in die Inhaltsangabe bei Amazon geschaut. Da heißt es, posttraumatische Belastungsstörungen habe es im ersten und zweiten Weltkrieg nicht gegeben. Vielleicht hieß das damals anders. Ich weiß jedoch, was „Kriegszitterer“ waren, und dass mein Urgroßvater – mit 36 Jahren – am Ende des 1. Weltkriegs weißhaarig war. Ich kenne außerdem meine Großonkel, die auch als alte Männer nicht in der Lage waren, über den zweiten Weltkrieg zu sprechen. Wenn das keine posttraumatischen Belastungsstörungen waren, dann weiß ich nicht, was PTBS sonst sein soll. Nun gut, vielleicht ist das Buch tatsächlich besser als die Inhaltsangabe.

    • Xeniana sagt:

      Nein, das Buch ist in einigen Bereichen speziell. Das was er zu PTSB schreibt halte ich für Humbug, ebenso die Gendergeschichten, aber das Kapitel zur Kindheit ist gut.

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