Der Tag an dem ich mich selbst beschenkte-Holz hacken lernen

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„Das wird der Tag an dem ich Holz hacken lerne“, verkündete ich großspurig beim Muttertagsfrühstück.

Gestern hatte ich der Nachbarin beim Sensen zugeschaut und später die Kinder beim Holzhacken bewundert, während der Gatte und T. die Bäume zersägten.

„Das kann so nicht weitergehen. Was die Kinder können kann ich auch.“  Also raus in den Garten, fester Stand, Axt in die Hand und…

Dieses Ding war schwer. Hatte ich es mühsam über den Kopf erhoben, reichte die Kraft zum Schwung holen schon nicht mehr und die Axt schlug nur sanft auf dem Holzklotz auf. Auf nicht Ein. Nicht die geringste Spur hinterließ der Schlag.

Nach zehn Minuten gab ich entnervt auf und versuchte mich im Schnitzen von Maipfeifen. Misserfolg auch hier. Also wieder zum Holz. Fluchend versuchte ich es wieder. Über Stunden.. Irgendwann war das erste Holz gespalten.

Motiviert fuhr ich in die Kita um den Rasen nachzusäen und zu düngen. Es muss an der sozialdarwinistischen Literatur liegen die ich im Moment bewältige. Gestern Mohler gelesen. Jedenfalls motiviert er mich zum Schaffen.

Jetzt brennt das Feuer im Garten. Ein gelungener Tag.