Die Gedanken sind frei

Nur ihre Beine sieht man und die Aufschrift auf ihrem Pullover. Der Rest verschwindet hinterm Notenständer. Sie spielt die 2. Stimme in einem Duett. Das Publikum applaudiert. Der Bogen war nicht gespannt. Niemand hat es gemerkt, trotzdem ist sie wütend auf sich.

Nach der letzten Gesangsstunde gab es Tränen. Zu schwer erwies sich die Version von Bobo und Herzfeld von „Die Gedanken sind frei“. Sie müsse nicht singen, sagte ich ihr und es würde schon werden. In sich gekehrt ist sie und zum ersten Mal betrachtet sie die Bühne mit Argwohn. Was ist wenn ich versage? Noch nie hatte sie diese Möglichkeit für sich erwogen. Eine Stufe….

2 Kommentare zu “Die Gedanken sind frei

  1. Aus Fehlern lernen und sich an Aufgaben heranwagen, die zunächst zu groß zu sein scheinen, das ist der einzige Weg, um Fortschritte zu machen. Immer nur zu wiederholen, was man schon kann, bringt niemanden weiter.

    • Xeniana sagt:

      Ich lass sie deinen Kommentar gern lesen. Eigentlich liebt sie die Bühne und ich wünsch ihr, dass sie es schafft den Respekt vor der Bühne zu bewahren und diese neue scheu zu überwinden..

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