NeoExistenzialismus

Martenstein hat Einen getroffen der keine Zeitung mehr liest, nicht fernsieht, kein Radio hört.

Was man davon hätte? Ruhe. Kein Aufregerthema der letzten Jahre hätte des Neoexistenzialistens Alltag verändert, nur unruhiger sei er geworden.

Ich frage mich welche Auswirkung es haben würde, wenn man dem Terrorismus keine Aufmerksamkeit zollen würde.

 

10 Kommentare zu “NeoExistenzialismus

  1. wildgans sagt:

    Das frage ich mich auch – und habe bei weiteren Gedanken an so etwas keine guten Gefühle – und doch….Vielleicht sollte man nicht beschweigen in den Medien, sondern ganz anders damit umgehen. Doch die Art und Weise des ganz Anderen weiß ich auch nicht…

  2. fraggle99 sagt:

    Tja, Unwissenheit mag ja vielleicht wirklich ein Segen sein, mich würde diese Vorgehensweise allerdings in den Wahnsinn treiben. Dazu bin ich viel zu gerne darüber informiert, was in der Welt vor sich geht, ich der ich schließlich lebe – und ich bilde mir viel zu gerne eine Meinung zu dem was vor sich geht! 😉

    Wie so oft, kommt es auf die Dosis an. Und die kann man ja selbst steuern.

  3. Clara HH sagt:

    Ich denke wirklich, dass es ruhiger werden würde – denn sowohl alles mit Medien Beschäftigte als auch die Terror Verursachenden gieren nach „Anerkennung“, nach „Lob“, das natürlich „Verdammnis“ heißt.
    Doch leider denke ich auch, dass es dafür schon lange zu spät ist – wir drehen uns in diesem Horrorkarussell – nur der einzelne kann für sich die Nachrichten dosieren oder steuern, doch damit beeinflusst er nicht das Ganze.
    Mit Gruß zu dir!

  4. waehlefreude sagt:

    Hallo.

    Diese Art Terrorismus lebt nach meinem Verständnis von Aufmerksamkeit und Angst. Wenn ihm das entzogen würde, könnte er nicht sein.
    Wir füttern ihn also genau hierdurch; werden Mitopfer und Mittäter…

    Liebe Grüße,
    Frank

    • Ulli sagt:

      Ich sehe es sehr ähnlich wie Frank. ich informiere mich zwar, bemühe mich aber (mittlerweile) darum nichts mehr dazu weiter im Netz zu verbreiten, was nicht immer leicht ist! Weniger ist mehr, wie so oft. Und wir müssen uns ja auch fragen was wir an Informationen bekommen und welche nicht.
      herzliche Grüsse
      Ulli

  5. Jane Blond sagt:

    Hm. Ich hab mich dem gute fünf Jahre entzogen. Was hat es gebracht? Dass ich darüber erschrocken war, wie wir Menschen sukzessive abrutschen. Gings mir ohne Nachrichten, Politik und Co besser? Ich habe mich nicht aufgeregt, richtig. Aber die Erkenntnis, dass der Mist trotzdem passiert … Dann lieber sehenden Auges, als die drei Affen zu geben.

  6. Konsequenterweise kann man dann auch nicht mehr googeln und auch keine Diskussion über aktuelle Themen mehr führen. Da geht man sozusagen geistig ins Kloster. Vermutlich beginnt man dann irgendwann damit, übersinnliche Erklärungen für all das zu suchen, was man nicht versteht. Schicksal eben.

  7. kormoranflug sagt:

    Eine schöne Idee – wenn man Einsiedler oder Mönch wird, ein guter Ansatz. Im Zusammenleben mit vielen aktiven, wachen Menschen fehlt die Möglichkeit sich zu wehren und eine Gegenpolitik zu entwickeln.

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