Karla beim Fußball-Alltagssplitter

„Ich bin beim Mädchenturnier dabei. Und M. hat mich heute gefragt ob ich traurig wäre, wenn ich dieses mal nicht Torwart bin. Maria möchte nämlich auch ins Tor.

Aber ich hab dann gesagt, dass sie gerne ins Tor kann, weil sie spielt ja auch Handball und so. Wenn sie die Bälle besser halten kann als ich ist das doch gut für die Mannschaft. Ich bin jetzt in der Abwehr.“ Lächelt und geht mit Harry Potter bewaffnet nach oben.

Zusatz: Die Mannschaft hat gewonnen.

 

6 Kommentare zu “Karla beim Fußball-Alltagssplitter

  1. Simmis Mama sagt:

    Wunderbarer Teamgeist. 🙂

  2. Wie? Geht es jetzt nicht mehr um ich gegen den Rest der Welt? Wo kommen wir denn hin, wenn Kinder jetzt auch noch an andere oder gar das Team denken? So geht die Leistungsgesellschaft aber den Bach runter. Kein Wunder, dass die Leute heute schon Autos teilen.

  3. Lovis sagt:

    Ehrlich gesagt, bin ich so am gendern, dass die wörter „Torwart“ und „Mannschaft“, mir im text erst ironisch vorkamen..
    Aber, ja, kinder, die respektvoll behandelt werden, die nicht ständig irrationale „nein“s zu hören bekommen, können am rationalsten einordnen, ohne das gefühl zu haben, dass sie verlieren.
    Lovis

    • Xeniana sagt:

      Ich hab mir ja sagen lassen, dass fußballväter ähnlich ehrgeizig sind wie Ballettmütter. Da ich -im gegensatz-zu Karla mit fußball wenig anfangen kann konnte ich ganz ruhig bleiben:))) Tatsächlich hat Karla einen beeindruckenden Teamgeist, mein Ballettmutteranteil kann sich da ne dicke Scheibe abschneiden.

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