Maschenka und der Bär_Theaterspielen im Kindergarten

Kannst du Maschenka erzählen?

Manchmal erzähle ich eine Geschichte in den Wartezeiten. Meist erzähle ich frei .

Als ich die Geschichte von Maschenka erzählte, hatte ich nicht damit gerechnet, dass selbst die ganz Kleinen an meinen Lippen kleben würden.

Die Kinder störten sich nie daran , dass der Wortlaut nicht immer derselbe war.

Können wir das nicht als Theaterstück machen, fragte die kleine Luna? Alle waren begeistert.

So holte ich mir den Text aus dem Internet und las ihn im Morgenkreis vor. Irgendwann braucht man eine feste Form.

Aber das ist nicht das richtige Märchen, protestierten die Kinder.

Unsere Maschenka trinkt in der Bärenhöhle aus dem Bärenglas und dann isst sie aus der Bärenschüssel und dann wundert sich der Bär!

Ja es war mir auch aufgefallen. Ich hatte beim Erzählen versehentlich zwei Märchen gemischt.

Also schrieben wir den Text mit den Kindern zusammen neu, bauten Musikinstrumente ein , überlegten Lösungen.

Großvater und Großmutter-könnten die was zu tun kriegen, fragte mein Chef-die langweilen sich sonst. Gute Idee Strickgabeln? Und was machen die Hunde in der Zeit?

Wir probierten und probten-vieles wurde immer besser. Allein der Sprechtext macht den Kindern zu schaffen. Sie sind mit der Geschichte so verbunden, dass sie ihre eigenen Sätze sagen wollen.

Wir wagen es! Sämtliche wörtliche Rede wird improvisiert. Wir sind gespannt.

Am Ende hatte der Chef die Idee, allen Kindern eine gebundene Textversion mit nach Hause zu geben. So haben die Kinder auch etwas was bleibt.

Was ich noch hinzufügen wollte: wir teilen uns die Zuständigkeiten für das Sommer und  Wintertheaterstück. Mal ist der eine dran und mal der Andere:) Spaß macht es immer:)