Wortakzente – Das Buchblog von Daniela Dreuth

Vorarbeiter Otto Quangel ist vor allem eins wichtig: sein regelmäßiges Leben. Verlässlichkeit, darauf kommt es ihm an. Und so arbeitet er fleißig und gewissenhaft als Aufseher in einer Möbelfabrik. Freilich ist seine Arbeit im Deutschland des Jahres 1940 ziemlich langweilig geworden. Hatte seine Abteilung früher noch hochwertige Einzelstücke auf Bestellung geschreinert, auf die er stolz sein konnte, war nach Kriegsbeginn zunächst Massenware erzeugt worden. Inzwischen werden tagaus, tagein Kisten hergestellt, angeblich für Bomben.

Als die Nachricht vom Tod des einzigen Sohnes eintrifft, der in Frankreich gefallen ist, wird Quangel und seiner Frau Anna allmählich bewusst, wie menschenverachtend und schrecklich das nationalsozialistische System ist. Sie beschließen, gegen Hitler zu kämpfen. Jeden Sonntag schreibt Quangel von nun an Postkarten, mit denen er anderen Menschen die Augen öffnen möchte. Er glaubt, die Leser würden sie weitergeben, sodass sie schließlich in aller Munde sind. Doch er rechnet nicht mit der Angst der Menschen, die…

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